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Cloud & Co. – Job-Motor oder „Disenabler”?

Cloud & Co. – Job-Motor oder „Disenabler”?

Der Engländer Samuel Slater gilt als Vater der amerikanischen industriellen Revolution. Als junger Bub fing er in der Spinnerei eines Bekannten an zu arbeiten. Man schrieb die Zeit der ersten mechanischen Spinnmaschinen und das England des späten 18. Jahrhunderts war eine „Tüftlernation“.
Davon profitierte Slater. Täglich hantierte er mit Geräten, die man in Übersee noch gar nicht kannte. Als er dann davon las, dass in Amerika Arbeiter, die in der Lage waren, derartige Textilmaschinen zu bauen, lukrativ entlohnt würden, nutzte er diese Chance. Der Rest ist Geschichte.

Wenn zeitgemäßes Technologiekonzept, dann Prio eins auf Flexibilität

Machen wir den Schwenk von anno dazumal ins Hier und Jetzt, so wirken heute die folgenden geschäftskritischen Faktoren zunehmend auf mittelständische Unternehmen ein: knappe Expertenressourcen, die Verlagerung von Standorten, das weltweite Netzwerken im Internet, neue mobile Geräte und so weiter.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, mehr denn je für funktionale Unterstützung der Unternehmensprozesse zu sorgen. Mit „funktional“ sind Technologien gemeint, die in der Lage sind, sich schnell an wechselnde Rahmenbedingungen anzupassen. Technologien, die es allen Managementebenen und Abteilungen 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche ermöglichen, auf Anwendungen und Informationen schnell und sicher zuzugreifen und Letztere auf einfache Art und Weise zu verwalten. Was in Konzernen längst Usus ist, muss insbesondere von kleinen Anwenderbetrieben vielfach erst noch umgesetzt werden.

Im Visier: Die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens

Hierzu ein Blick in die Praxis: Ein mittelständischer Logistikbetrieb benötigt, je nach saisonaler Auftragslage, einmal mehr, einmal weniger Rechenleistung. Angenommen, es tritt der Fall der Fälle ein und man „verschläft“ oder verzögert die notwendige Erneuerung der IT. Dann kann das Unternehmen dadurch zumindest in Schräglage kommen. Zum Beispiel, weil Entscheidungen aufgrund unzureichender Informationen nicht rechtzeitig oder gar nicht getroffen werden können. Weil verlangsamte Kommunikationsprozesse dazu führen, dass Produkte nicht rechtzeitig vor Ort beim Kunden sind. Oder weil schlicht und einfach zu viel Geld und Zeit in die Wartung und den Betrieb veralteter IT-Anlagen fließen.

In aller Kürze: Situation der IT im Mittelstand

  • IT-Infrastrukturen werden immer komplexer.
  • IT-Budgets decken den Investitionsbedarf der IT nicht vollständig ab.
  • Viele zukünftige Entwicklungen sind nur schwer vorhersehbar.
  • IT-Verantwortliche sind inmitten dieser Gemengelage stark gefordert.

Darum sind „IT-Knopfdrücker“ nicht länger up to date

Heißt im Klartext: Um Innovation im Unternehmen dauerhaft zu etablieren (und damit das Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten), braucht es IT-seitig Mitdenker und Ideengeber, die

  • eine Grundflexibilität in der IT schaffen, sprich: das kontinuierliche Funktionieren der IT und somit schlussendlich des gesamten Geschäftsbetriebs gewährleisten,
  • über ihre Rolle des klassischen Admins hinaus aktiv sind, d. h. sich als Projektmanager auf Augenhöhe mit der Geschäftsleitung kontinuierlich über die Ziele des Unternehmens austauschen.

Statt impulsbringende Ideen aus anderen Bereichen kleinzureden, so der Business-Trainer Dieter Weichl im TecChannel-Magazin, können die IT-Beteiligten diese „mit wachem Auge nach deren Verwertbarkeit und Machbarkeit prüfen“ und Potenzial wecken.

Wanted: IT-Fachkräfte dringend gesucht!

Laut den Analysten von IDC entsteht infolge neuer IT-Trends und -Entwicklungen bis 2015 bundesweit ein Bedarf an bis zu 250.000 weiteren IT-Stellen. Daraus erwächst dem deutschen Arbeitsmarkt eine enorme Chance.

Wunsch und Wirklichkeit liegen bis dato aber noch weit auseinander. Geht es um IT-nahe Berufe, so sinkt die Zahl der entsprechenden Hochschulabsolventen. Der Branchenverband BITKOM verweist auf 39.000 IT-Spezialisten, die hierzulande in den Unternehmen fehlen. Hinzu kommt der Renteneintritt vieler IT-Fachkräfte heute und in den nächsten Jahren.

Outsourcing von IT-Aufgaben ergibt Sinn

Nach den Erfahrungen, die auch die Concat AG in mehr als 20 Jahren gemacht hat, reichen die internen IT-Fertigkeiten in mittelständischen Unternehmen oftmals nicht aus, um die immer komplexeren IT-Vorhaben wirtschaftlich sinnvoll zu realisieren. Einer der Gründe: Die entsprechenden Know-how-Träger stehen nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Wo aber anfangen? Wie lässt sich der Spagat zwischen den Ansprüchen der Kunden und Mitarbeiter, kontinuierlichen Veränderungen am Markt, technologischen Möglichkeiten und hoher Effektivität in der Umsetzung meistern?

Halten wir kurz inne: Das konventionelle Bezugsmodell für IT-Ausrüstung sieht ungefähr so aus: Unternehmen kaufen Server, Speicher, Netzwerke, Clients. Darauf wird dann die Software installiert. Bei Cloud-Services verhält sich das anders: Hier besteht für das Unternehmen die Möglichkeit, Anwendungen von einem professionellen und vertrauenswürdigen Anbieter bedarfsgerecht als „Mietmodell“ über das Internet bereitgestellt zu bekommen. Somit müssen diese Anwendungen nicht mehr zwingend auf eigenen Systemen installiert und Updates nicht mehr selbst ausgeführt werden.

Auf Expertise kommt es an

Als kompetenter Anbieter von Private-Cloud-Enterprise-Lösungen und schlanken Managed Services im Hybrid- und Public-Cloud-Bereich positioniert sich die Concat AG aus Bensheim. Concat Experten entlasten Sie im Zusammenspiel mit Mandantenfähigen, voll automatisierten Dienstleistungen von IT-Aufgaben, die zeitraubend und mühselig sind – jedoch für Ihren Unternehmenserfolg essenziell.

Beweggründe für das Unternehmen, gemeinsam mit dem IT-Partner „in die Wolke zu gehen“, besser: die vorhandene IT zu modernisieren, gibt es verschiedene. Etwa

  • Flexibilisierung der innerbetrieblichen Infrastruktur,
  • agilere Geschäftsabläufe, indem Applikationen wesentlich schneller zur Verfügung gestellt werden können,
  • Skalierbarkeit, also die flexible Erweiterbarkeit von IT-Ressourcen,
  • verkürzte Beschaffungszyklen von der Idee bis zur finalen Bereitstellung,
  • Entlastung von Routineaufgaben des IT-Betriebs und Schaffung personeller Kapazitäten, die sich mit Innovationen in der IT und der Geschäftsprozesse auseinandersetzen,
  • Minderung bzw. Vermeidung reaktiven Handelns, fehlender Übersicht und umständlichen Monitorings seitens der IT-Verantwortlichen,
  • Verdichtung der IT-Infrastruktur,
  • Kostenreduktion im laufenden Betrieb (z. B. durch bessere Auslastung der eigenen Systeme).

Demografischer Wandel und komplexe IT: Cloud Computing kompensiert

Erinnern wir uns an Samuel Slater, so könnte man – groß gedacht – sagen, Cloud-Services revolutionieren IT-basierte Geschäftsabläufe in ähnlicher Form wie seinerzeit die Mechanik den Umgang mit Spinnrad und Spindel in den Garnfabriken. Sicher ist: Es verändern sich sowohl das Arbeitsumfeld in der IT als auch die IT-Positionen selbst.

Anstelle der klassischen Rollenaufteilung in der IT sind neue Organisationsformen gefordert, die gezielt Mehrwerte für das Unternehmen schaffen. Unternehmen, die hierfür nicht 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche Personal vorhalten können, sei empfohlen zu prüfen, ob sie nicht besser auf einen Cloud-Anbieter setzen wollen. Um es auf einen Nenner zu bringen: Wo in den Anwenderunternehmen die Zahl der dedizierten IT-Fachkräfte immer mehr schwindet oder diese schlichtweg auf dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, schaffen Cloud und Co. aufseiten der Spezialisten wie Systemhäuser, IT-Berater und so weiter neues Jobpotenzial.

Jedes Unternehmen hat es selbst in der Hand, gemeinsam mit allen beteiligten Mitarbeitern zu erörtern, wie die Verantwortung der IT in Zukunft aussehen soll und wie man vor allem auch den innovativen bzw. inspirativen Belangen ausreichend Rechnung tragen kann. Hier hilft das vorliegende Factsheet als Ideen- und Gedankengeber für das weitere Gespräch mit Gleichgesinnten, Fachabteilungen, Mitarbeitern oder mit Ihrem Cloud-Partner Concat AG.

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