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Was ist eigentlich eine „Hybrid Cloud“?

Bevor wir über Cloud Computing sprechen: Bitte verwechseln Sie nicht die Consumer Cloud mit der Business Cloud!

Der große Unterschied: Cloud Computing im geschäftlichen Sinn hat wenig mit der privaten Nutzung von Online-Diensten wie Webmail, Online-Foto-Ordnern etc. zu tun.

Für Unternehmen bedeutet Cloud Computing, dass die Verfügbarkeit des externen Dienstangebots, die Kosten und deren Transparenz sowie Daten- und Know-how-Schutz gemäß geltender rechtlicher Vorschriften mit dem Anbieter vertraglich individuell geregelt sind.

Wenn Sie über die Steigerung der Effizienz und Flexibilität in Ihrem Unternehmen nachdenken, dann geht eigentlich kein Weg mehr an der Cloud vorbei. Cloud Computing bietet die Möglichkeit, IT-Services jedermann an jedem Ort der Welt zur Verfügung zu stellen.

Sie dynamisieren mit Cloud Computing Ihre eigene IT, denn Sie können sie bei Bedarf mit über das Internet abrufbaren IT-Services wie Rechenpower, Speicher und Anwendungen erweitern. „Überkapazitäten“ für Spitzenbelastungen müssen Sie somit nicht mehr selbst vorhalten. Das spart Investitionen in brachliegende Infrastruktur.

Um Cloud Computing wirklich effizient nutzen zu können, sollten Sie die entsprechenden Bereiche Ihrer eigenen IT sinnvoll vorbereiten. Dazu gehört beispielsweise die Virtualisierung. Erst mithilfe der Server- und Speichervirtualisierung wird es möglich, über das Internet automatisch auf externe Ressourcen zuzugreifen und digitale Abläufe bei Bedarf dorthin zu verschieben, ohne dass es für die Mitarbeiter zu spürbaren Verzögerungen bei der Arbeit kommt.

Man unterscheidet nach folgenden Cloud-Modellen:

Private Cloud
In der Private Cloud werden IT-Services hoch standardisiert und automatisiert aus dem Rechenzentrum des eigenen Unternehmens erbracht und nach verbrauchten Einheiten den internen und externen Nutzern dieser Services berechnet.

Hosted Private Cloud
In der Hosted Private Cloud werden standardisierte IT-Services von einem externen Service Provider mehreren Kunden zur Verfügung gestellt. Die Service-Erbringung erfolgt im Shared-Service-Prinzip. Die von einem Kunden genutzte virtuelle Infrastrukturlandschaft ist für genau diesen einen Kunden reserviert.

Hybrid Cloud
Bei diesem wohl häufigsten Ansatz betreibt ein Unternehmen eine eigene Private Cloud und nutzt für Backupfälle oder bei Belastungsspitzen zusätzlich IT-Services aus der Public Cloud eines Providers. Dabei spielen Kriterien wie Service Level, Security- und Compliance-Anforderungen sowie Flexibilität, Skalier- und Anpassbarkeit die entscheidenden Rollen.

Public Cloud
Beim Modell Public Cloud nutzen Kunden standardisierte Anwendungen (Software-as-a-Service), Plattformen (Platform-as-a-Service) oder IT-Infrastruktur wie Storage oder Server (Infrastructure-as-a-Service), die ein Provider mittels eines eigenen Rechenzentrums zur Verfügung stellt. Individuelle Anpassungen sind meist gar nicht oder nur in geringem Umfang möglich.

Wenn Sie eine der fünf folgenden Fragen mit „Ja“ beantworten, lohnt es sich, gemeinsam mit Ihrem IT-Partner über die Entwicklung eines für Ihr Unternehmen passenden Cloud-Ansatzes nachzudenken:

  • Wollen Sie den Einsatz finanzieller Ressourcen in Ihrem Unternehmen von IT-Betrieb und -Wartung auf Innovation, Transparenz und Flexibilität verlagern?
  • Schwanken die Anforderungen Ihrer Fachabteilungen an die Unternehmens-IT qualitativ und quantitativ?
  • Ist Ihr Geschäft auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder angewiesen?
  • Stellt die Administration Ihrer Unternehmens-IT fachlich und zeitlich eine Herausforderung für die IT-Verantwortlichen dar?
  • Benötigen Sie regelmäßig externe technische Unterstützung für den Betrieb Ihrer IT?

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.concat.de/leistungen/cloud-services/

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