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Wie setzen Cloud-Dienstleister, wie zum Beispiel die Concat AG, OpenStack ein?

Die Concat-Tochter Synergy Systems hat in ihrem Rechenzentrum (RZ) in München eine zentrale Management-Instanz für OpenStack aufgebaut. Erste Kundeninstanzen sind bereits produktiv auf dieser OpenStack-Implementierung. Die Instanz umfasst Controller, Dashboard sowie Compute-, Netzwerk- und Storage-Ressourcen. Vom eigenen RZ aus betreibt Synergy abgesetzte OpenStack-Installationen. Dies kann auch in weiteren Rechenzentren oder in Rechenzentren von Kunden erfolgen – also über mehrere Datacenter-Standorte hinweg.

Daraus ergibt sich eine Reihe von Vorteilen. Ein Kunde ist nicht gezwungen, eigenen Management-Overhead aufzubauen und zu betreiben, der für OpenStack erforderlich ist. Diesen Managementservice erbringt Synergy zentral aus dem eigenen Rechenzentrum und steuert zugleich die weiteren OpenStack-Instanzen in anderen RZ. Die Anzahl der Instanzen ist nach oben offen: es können einige Hundert sein. Die vorhandene Infrastruktur ist entsprechend skalierbar.

Ein Kunde muss also keine Investitionen in eigene Hardware tätige, sondern nutzt einen klar definierten Service, der monatlich abgerechnet wird. Und: Er spart sich den Betrieb der OpenStack-Instanz.

Weitere Vorteile sind:

  • Hardware-Unabhängigkeit
  • offene Schnittstellen
  • Kostenoptimierung
  • Kontrolle über die eigene Infrastruktur
  • Interoperabilität zwischen den verschiedenen Cloud-Bereitstellungsformen

Das heißt: Anwendungen können transparent in verschiedenen Umgebungen zur Verfügung gestellt werden. Bereits getätigte IT-Investitionen werden so geschützt.

Viele große IT-Hersteller haben sich für OpenStack verpflichtet, u. a. der langjährige Concat-Partner Hewlett-Packard.

Weitere Informationen zu diesem Thema:
http://www.concat.de/leistungen/cloud-services/private_cloud/

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